22.03.2022 10:00
von Lisa Keilhofer
  Zuletzt bearbeitet: 31.03.2022 09:08

Baden und das Haut-Mikrobiom

Baden und das Haut-Mikrobiom

In Hollywood wird aktuell darüber diskutiert, ob man möglichst wenig baden sollte. Während manche Stars gleich mehrmals täglich baden, baden andere nur an speziellen Tagen (https://people.com/health/celebrity-bathing-habits-shower-debate/ ). Jake Gyllenhaal glaubt beispielsweise an die Selbstreinigungskräfte unseres Körpers und hält Baden für überflüssig. Auch Dax Shepard meint, dass eine Reinigung ausschließlich mit Wasser ausreicht, da Seifen die natürlichen Öle auf unserer Haut zerstören. Mit diesen Argumenten im Hinterkopf stellt sich die Frage: Wie sieht eine hautfreundliche Reinigung aus?

Wie Baden das Haut-Mikrobiom beeinflusst

 Unsere Haut beheimatet ein Mikrobiom, oder eine Gemeinschaft winziger Mikroorganismen. Das Mikrobiom besteht aus Trillionen von Einzellern mit 1.000 verschiedenen Bakterienarten und über 80 unterschiedlichen Pilzarten. Außerdem ist es nicht ungewöhnlich, eine gesunde Anzahl an Milben und Viren im Mikrobiom zu beheimaten.

Warum wird man mit dieser Vielzahl an Organismen auf unserer Haut nicht krank? Der Körper erkennt und toleriert die Mikroben, welche ordnungsgemäß Teil unseres Hautmikrobioms sind – auch wenn uns die gleichen Mikroben an anderer Stelle in der Tat krank machen würden. Wissenschaftler konnten kürzlich zwei Enzyme identifizieren, die uns vor potenziell schädlichen Eindringlingen schützen (https://www.sciencedaily.com/releases/2021/05/210521171112.htm), nämlich Histon-Deacetylasen (kurz HDACs). Sie hemmen entzündliche Reaktionen und signalisieren dem Körper, die „guten“ Bakterien auf unserer Haut zu ignorieren. Sie schützen die Hautbarriere und erhalten ihre Funktion.

Wie bereits erwähnt, gibt es keine ausschließlich guten oder schlechten Bakterien. Eine vitale und ausbalancierte Koexistenz ist aber nötig, um Pathogene abzuwehren (https://www.mymicrobiome.info/news-reading/always-keep-your-balance-mentally-inside-and-outside.html). Deswegen sollte immer die richtige Menge an Bakterien an der richtigen Körperstelle sein. Gerät die Balance aus dem Gleichgewicht, hat dies oft Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Ekzeme, Akne oder Dermatitis zur Folge.

Wie hält man das Mikrobiom intakt

In vielen Kulturen weltweit spielt regelmäßige und auch ritualisierte Körperhygiene eine Rolle. Besonders im asiatischen Kulturraum wird Baden mit Seifen und Shampoos mit Gesundheit assoziiert (https://daydreaminginparadise.com/why-does-asia-love-keeping-clean/).

Den vollständigen Artikel hat unser Partner HealthieYoo exklusiv veröffentlicht: https://www.healthieyoo.com/bathing-and-your-skin-microbiome/

Joan Cobb
Joan Cobb
Autorin

Joan Cobb ist freelance Autorin und Mutter. Sie behandelt viele Themen, interessiert sich aber besonders für Gesundheit, Beauty- und Lifestyle-Themen. Wenn Joan nicht an einem neuen Text arbeitet, verbringt sie gerne Zeit mit ihren beiden Kindern und ihrem Hund Milo im Park.

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